Im Roman geht es unter anderem um die zurückgezogen lebende Schneckenforscherin Auguste. Ihre einzige Begleiterin ist eine ganz besondere Schnecke – ein „Endling“, also das letzte Exemplar ihrer Art. Als Augustes Brieffreundin Sophie plötzlich nicht mehr schreibt, wird Auguste von Sorgen überwältigt.
Gemeinsam schmieden sie und ihre Nichte Zoe einen Plan und begeben sich auf einen Roadtrip, um Sophie wiederzufinden – begleitet werden sie von Augustes Schnecke, Zoes kleiner Schwester sowie einem Nachbarn der drei.
Der Roman rückt stark Flora und Fauna sowie deren Entwicklungen durch den Klimawandel in den Fokus. Sowohl Zoe als auch Auguste sind Forscherinnen und zutiefst besorgt über das weltweite Artensterben, welches durch die Klimaerwärmung ausgelöst wurde.
Neben ökologischen Fragen behandelt der Roman aber auch feministische Themen wie das Recht auf Selbstbestimmung und die Einschränkungen, denen Frauen im imaginierten Jahr 2041 unter einer rechtspopulistischen Regierung ausgesetzt sind. Zudem werden die Themen Identität, Verlust und Suchtproblematiken aufgegriffen.
„Endling“ bietet viele Ansätze, um Inhalte der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Unterricht zu thematisieren: von Demokratiebildung über Klimawandel bis hin zu Artenschutz.
Details
Alter: ab 16 Jahren
Taschenbuch
Umfang: 333 Seiten
Verlag: Eichborn Verlag
ISBN: 9783847902041
Über diesen Link findet ihr weitere Informationen zum Lesetipp: Endling.








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