Wie herrlich bequem ist doch das Online-Shopping! Man muss nicht von der Couch aufstehen und kann doch (fast) alles kaufen, was das Herz begehrt. Große Plattformen bieten unzählige Artikel an, teilweise noch am selben Tag geliefert. Und so manches Mal hat man sogar das Gefühl, im Internet besonders günstig zu kaufen. Vielfach erhält man die Ware versandkostenfrei nach Hause.
Mein Freund, der Paketbote
Die Folge des boomenden Online-Handels ist an vielen Stellen sichtbar: Die Straßen sind voll mit Fahrzeugen, die Pakete ausliefern. Bei manchem klingelt der Paketbote fast täglich. Im Papiercontainer türmt sich der Verpackungsmüll.
Für Jugendliche heute ist all dies Alltag. Sie kennen es als Selbstverständlichkeit, dass wir online einkaufen und dann viele, viele Pakete geliefert bekommen. Die nicht so nachhaltigen Folgen sind dagegen weniger präsent. Weil Veränderung aber oft beim Verbrauchenden anfängt, lohnt es sich hier, ein Gespür für unbeabsichtigte Nebenwirkungen des Online-Konsums zu entwickeln und nach Alternativen Ausschau zu halten.
Zahlen bitte!
Um das Problem des Versandes greifbarer zu machen, bietet es sich an, ein wenig mit Zahlen zu spielen. Das untenstehende Arbeitsblatt bietet dazu eine Möglichkeit in Form einer Mathematikaufgabe. Die Ausgangsfrage dabei: Wie wirkt unser Online-Konsum auf die Umwelt. Der Umfang der Aufgabe eignet sich für eine Einzel- oder Doppelstunde, je nach Vorkenntnissen und Engagement der Lerngruppe. Sie kann bereits im 5. Schuljahr betrachtet werden, eignet sich aber besonders gut für Jahrgang 7 bis 9. Die ermittelten Zahlen beziehen sich auf den eigenen Heimatort und werden besonders greifbar, wenn die Möglichkeit besteht, Vergleichswerte zu recherchieren.
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Im eCourse 5-7 dreht sich im Kapitel 4 alles rund um die Thematik wie wir konsumieren und auf welchem Wege bestimmte Konsumgüter zu uns kommen. Anhand der Beispiele Handy, T-Shirt und Schokolade werden die Schritte Rohstoffgewinnung, Fertigung, Nutzung und Entsorgung genauer beleuchtet.








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