Sprache ermöglicht zwischenmenschliche Kommunikation und ist somit wichtig für den interkulturellen Austausch. Aber Sprache bildet auch Stereotype gesellschaftlicher Gruppen ab, wie Kübra Gümüşay in ihrem Buch beschreibt. Die Autorin hat selbst bereits die Erfahrung gemacht, dass sie als Vertreterin einer ganzen Gruppe (z. B. Musliminnen) betrachtet wurde – und nicht als Individuum. Als „Entmenschlichung“ bezeichnet sie dieses Missachten der einzelnen Person. Anhand von eigenen Erlebnissen beschreibt Gümüşay, wie diskriminierend und ausgrenzend Sprache sein kann und häufig noch ist.
Dieses Sachbuch, das erste Buch der Autorin, ist eine Abhandlung über Ungerechtigkeiten gegenüber Minderheiten basierend auf Sprache und deren Gebrauch. Dabei zeigt es sowohl Grenzen als auch Chancen auf. Gümüşay zeigt vor allem auf, welche Macht Worte haben können.
Ein gutes Buch, um sich vertiefend mit dem Entwicklungsziel 10 „Weniger Ungleichheiten“ zu befassen. Einzelne Kapitel können hierfür zum Beispiel im Unterricht behandelt werden.
Details
Geeignet ab Klasse 10
Gebundenes Buch
Alter: Ab 16 Jahre
Umfang: 208 Seiten
Verlag: Hanser Berlin
Erschienen am: 27.01.2020
ISBN: 978-3-446-26595-0
Link zum Buch
Über diesen Link findet ihr weitere Informationen zum Lesetipp:
https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/sprache-und-sein/978-3-446-26595-0/








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