Knapp einen Monat umfassen die Tagebucheinträge der dreizehnjährigen Barnie, die mit zwei Vätern in Berlin lebt. Dass ihre Familienkonstellation anders ist, hat sie bislang kaum gekümmert. Bis ihr neuer Nachbar und „Crush“ Sergej ihr vermittelt, dass Homosexualität „nicht normal“ sei.
„Bunte Fische überall“ sensibilisiert für alternative Lebensformen und vermittelt Werte wie Loyalität, Aufrichtigkeit, Akzeptanz und den Mut, die eigene Meinung zu vertreten. Es geht um den Stellenwert von Familie und etwaige Unterschiede zwischen Bluts- und Wahlverwandtschaft oder weiteren Lebensformen.
Das die Handlung bestimmende Babyprojekt konfrontiert die Jugendlichen im Roman sowie die Lesenden zudem mit den Themen Teenagerschwangerschaften, Verantwortungsbewusstsein, Liebe und Freundschaft.
Die Sorgen, Nöte und Freuden der schockverliebten Barnie und ihrer Mitlernenden bieten Identifikationspotenziale für Jugendliche. Aspekte wie Gleichberechtigung, Diversität und sexuelle Vielfalt werden originell, nahbar und empathisch verhandelt. Die Autorin verdeutlicht deren Brisanz und ermöglicht die niedrigschwellige Beschäftigung mit diesen gesellschaftlich relevanten Themen im Unterricht.
Details
Geeignet ab Klasse 6/7
Alter: ab 12/13 Jahren
Taschenbuch
Umfang: 197 Seiten
Verlag: Ernst Klett Sprachen
ISBN: 978-3-12-666107-2
Link zum Buch
Über diesen Link findet ihr weitere Informationen zum Lesetipp:
https://www.klett-sprachen.de/bunte-fische-ueberall/t-1/9783126661072








Ein sehr cooles Buch, das mit so viel Humor dem Thema gerecht wird – ohne es überstrapazierend in den Mittelpunkt zu stellen – mehr als empfehlenswert!