Nachhaltigkeit im Unterricht
Der Blog für BNE in der Schule

Mit „Schools for Earth“ Richtung Klimaneutralität

Das Greenpeace-Projekt „Schools for Earth“ unterstützt zusammen mit der Schulgemeinschaft im Sinne des „Whole School Approach“ den Prozess einer Schulentwicklung in Richtung Klimaneutralität und mehr Nachhaltigkeit. Angewandter Klimaschutz, Bildung für nachhaltige Entwicklung und demokratisches Miteinander werden dadurch zur gelebten Schulkultur.

Wie groß ist eigentlich der CO₂-Fußabdruck meiner Schule?

Diese Frage stellen sich viele Schulen im Zusammenhang mit der Klimakrise. Die Klimabilanzierung ist für viele Schulen der erste Schritt, um das Thema Klimaschutz anzugehen. Mit dem CO₂-Schulrechner von Greenpeace , als Teil des „Schools for Earth“-Projektes, lässt sich das ganz einfach herausfinden. Das Online-Programm wird mit Angaben zum Verbrauch von Strom, Wärme, Abfall und Wasser gefüttert. Zusätzlich werden hier Daten zu Beschaffung, Verpflegung und Mobilität eingetragen. Anschließend ermittelt der Rechner eine Übersicht zu der daraus resultierenden jährlichen Menge an emittierten Treibhausgasen, gemessen in Tonnen CO₂-Äquivalenten. So wird erkennbar, wieviel Treibhausgase in den unterschiedlichen schulischen Emissionsbereichen entstehen. Ansatzpunkte für besonders effektive Klimaschutzmaßnahmen werden damit sofort sichtbar.

Welche „Klimaschutz-Baustellen“ haben wir?

Nach der Analyse des Ist-Zustands geht es an die konkrete Planung und die Umsetzung von Maßnahmen auf den „Klimaschutz-Baustellen“. Hierzu bietet die Handreichung von Greenpeace Unsere Schule für das Klima eine Hilfestellung. Mit Fragebögen und Checklisten können Lernende auf einem Rundgang Klimaschutzpotentiale im Schulgebäude und auf dem -gelände aufspüren und festhalten. Die Handreichung bietet zudem konkrete Anregungen zur Verkleinerung des CO₂- Fußabdrucks entlang der schulischen Emissionsbereiche.

Wie kann meine Schule aktiv werden?

Da Schulen von unterschiedlichen Ausgangspositionen starten, kann sich jede Schule individuelle Ziele setzen. Um beim „Schools for Earth“-Projekt mitzumachen, gibt es nur eine einzige Voraussetzung: Motivation und den Willen, etwas zu verändern.

Der CO₂-Schulrechner und alle weiteren Materialien von Greenpeace stehen Lehrkräften und Lernenden kostenlos zur Verfügung.
Die digitale „Schools for Earth“-Community-Plattform vernetzt engagierte Schulgemeinschaften und bietet auch hier Anregungen und die Möglichkeit zum Austausch. Auch Schulen, die im Rahmen ihrer Schulentwicklung hin zur Klimaneutralität und mehr Nachhaltigkeit an einem Zertifizierungsprogramm interessiert sind, finden im Projekt „Schools for Earth“ ein Angebot: die Zertifizierung mit dem „Schools for Earth“-Schullabel.

Hat dieser Artikel Ihr Interesse geweckt? Alle Infos zu „Schools for Earth“ finden Sie unter: www.greenpeace.de/schoolsforearth

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Über die Autorin

Birgit Hilmer

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