Migrationshintergrund ist kein Förderschwerpunkt – zur Bedeutung bedürfnisorientierter Berufsorientierung
Berufsorientierung entscheidet auch mit darüber, wem bestimmte Wege zugetraut werden – und wem nicht. Genau deshalb lässt sie sich unmittelbar mit einem zentralen Ziel von Bildung für nachhaltige Entwicklung verbinden: dem Entwicklungsziel 10 der Vereinten Nationen, also dem Abbau von Ungleichheiten. Das SDG „Weniger Ungleichheiten“ fordert Bildungseinrichtungen dazu auf, gesellschaftliche Teilhabe zu stärken und strukturelle Benachteiligungen sichtbar zu machen. Bedürfnisorientierte Berufsorientierung bedeutet deshalb, junge Menschen in ihren Interessen und Fähigkeiten ernst zu nehmen, sie zu stärken und ihnen Wege aufzuzeigen, statt Möglichkeiten vorschnell einzugrenzen.
Von Isabelle Spieker
Schlagworte: Berufsorientierung,
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Mit bedürfnisorientierter beruflicher Orientierung mental health fördern
Leistungen messen, Defizite ausgleichen, Konflikte aushalten … Permanentes Bewerten und strukturelle Belastungen führen oft zu einem defizitorientierten Blick auf Lernende. Vor diesem Hintergrund verstehen wir gut, wenn man an dieser Stelle den Kopf schüttelt: Bedürfnisorientierte berufliche Orientierung – und das am besten noch im Sinne der BNE-Ziele?
Von Isabelle Spieker
Schlagworte: Berufsorientierung, Entwicklungsziel 3,
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